|
|
|
 |
 |
 |
 |
GESPRÄCHSTECHNIKEN |
 |
Methodenvielfalt
|
Wir benutzen gesprächstherapeutische und individualpsychologische Methoden (konkrete Fragen, Feedbacks, Kindheitserinnerungen, Familienkonstellationen, usw.) um unbewusste Lebensstilsätze zu erarbeiten. Aus der Systemtheorie benützen wir Methoden (Genogramm, Skulpturen, usw.) um das System (soziales Umfeld) besser zu verstehen und zur Problemlösung zu nutzen.
Wenn sie für den christlichen Glauben offen sind, beziehen wir das Gebet und weitere seelsorgerliche Elemente mit ein. Wesentlich ist für uns, Veränderung als einen Prozess zu verstehen. Ein Prozess, der nicht immer leicht ist und den Ratsuchenden auch mit den Seiten von sich selbst in Kontakt bringt, denen er sich nicht gern stellt.
Ziel jeder Veränderung ist das Reifen der Persönlichkeit, die sich vor allem zeigt in zunehmender Zufriedenheit mit seiner Herkunft, mit sich selbst und in der wachsenden Fähigkeit, den Mitmenschen ein positives Gegenüber zu sein. Wir (Fachleute) sind wie sie im Leben unterwegs, dies lernte uns vieles an uns selber auszuhalten, eine Frucht davon ist sicher die Barmherzigkeit.
|
Paartechnik
|
Wir arbeiten seit mehreren Jahren gemeinsam bei Paaren, die bisherigen Erfahrungen ermutigen uns sehr. Es ist uns ein Anliegen die Partner miteinander ins Gespräch zu bringen. Wir arbeiten mit den Werkzeugen aus der Systemischen Paartherapie. Das heisst, wir arbeiten mit dem Familienstammbaum (Genogramm), um das grössere System zu verstehen, mit kleinen Rollenspielen, gezielten Fragen, Kommunikationstraining und Experimenten für zu Hause. Wir wollen die Partner ins Gespräch bringen, destruktives Verhalten erkennen und helfen, wie das Paar Stärken und Ressourcen einsetzen kann, um positives Verhalten einzuüben.
|
Sexualität
|
Allgemeine Einführung Wir möchten zeigen, dass Sexualität viele Sprachen hat. Die medizinisch-sexologische Sprache vermittelt auf sachliche Weise Wissen und informiert über Funktionen. Die interessierte Sprache bindet sexuelles Wissen an reale Erfahrungen und fördert das lustvolle Beobachten und die Wahrnehmung. Mit einer erotischen Beziehungs-Sprache machen sich Partner und Partnerinnen füreinander begehrenswert und interessant. Wenn die sexuelle Begegnung sprachlos bleibt oder sich auf Zeichensprache beschränkt, entstehen Missverständnisse.
Sich in der sexuellen Begegnung mitzuteilen und im lustvollen Spiel mit Körper und Sprache Sexualität zu gestalten sind Fähigkeiten, die gelernt werden können. Unser Anliegen ist es, jede sexuelle Frage mit einer Sprache zu beantworten, die informiert, aufklärt und erlebte Sexualität in all ihren Aspekten wertschätzt.
Grundlagen des Approche sexocorporelle Die vier Komponenten sexuellen Erlebens (Physiologie, sexuelle Kompetenz, Beziehungsfähigkeit, Kognitive Komponenten). Die Steuerung der Erregungsfähigkeit durch die Körperfunktionen: Atmung, Bewegung, Rhythmus, Körperspannung. Hinweise auf deren Einfluss bei funktionalen Störungen. Entwicklung einer Sichtweise der menschlichen Sexualität. Differenzierung von sexueller Gesundheit und psychischer Gesundheit. Direkte und indirekte Kausalitäten bei sexuellen Problemen. Ein Modell sexueller Gesundheit und Funktionalität. Bedeutung des Lernens in der Sexualentwicklung. Die Erregungsfunktion, Erregungsmodi (archaischer, mechanischer, ondulierender, wellenförmiger EM). Einfluss der Erregungsmodi auf das Erleben von Sexualität. Geschlechtsspezifische Unterschiede. Die Lustfunktion und die Integration der Erregungsfunktion in die Sexodynamik als lebenslanger Prozess.
Dr. med. P. Gehrig (Zürich), Klinischer Sexologe, Vorstandsmitglied ZISS
|
mit ganzen Familien
|
Wir sitzen im Kreis, so dass alle einander sehen können. Wenn z.B. nur ein Familienmitglied spezielle Probleme hat, möchten wir herausfinden, wie die Mitglieder mit ihm umgehen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen usw. (Systeme Therapie).
|
|
|
|
|